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Ugo Dehaes (BE)
 

Limp
Deutsche Erstaufführung

Ort: Schauburg | Große Burg
Mittwoch, 10.7. | 19 Uhr
Donnerstag, 11.7. | 11 Uhr


 

Der belgische Balletttänzer David Framba dachte, er würde nie wieder tanzen, nachdem er vor zehn Jahren bei einem Motorradunfall einen Unterschenkel verloren hatte. Die Begegnung mit dem Choreografen Ugo Dehaes, sieben Jahre nach dem Unfall, änderte alles. Dehaes, der seit Jahren Computermodelle, Roboter und KI in seine Projekte integriert, choreografierte mithilfe eines speziell entwickelten Computerprogramms ein Duett für David Framba und einen dreiarmigen Roboter. Die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Technik werden zum künstlerischen Mittel. Zunächst scheint es, als wolle die Maschine dem Tänzer helfen, zu seinem früheren Tanzstil zurückzukehren. Aber der Roboter wird immer übergriffiger. 

„Limp" ist der dritte Teil von Ugo Dehaes' Forced Labor-Zyklus, in dem er erforscht, wie man mit Robotern Tanz kreieren kann. In der interaktiven Installation „Arena" (2020) erlaubt er dem Publikum, Roboter zu manipulieren und zu bewerten, damit sie selbstständig tanzen lernen. In der Performance „Simple Machines" (2021) züchtet und trainiert er organische Roboter, bis sie die Rolle des Tänzers und Choreographen übernehmen können. Und in „Limp" (2024) untersucht er, wie Menschen und Technologie im Wechselspiel zwischen Begrenzung und Möglichkeit, Abhängigkeit und Unabhängigkeit, Freiheit und Kontrolle zusammenarbeiten können, um Tanz zu schaffen.

 

Ugo Dehaes, geboren 1977 in Leuven/Belgien, begann mit 18 Jahren zu tanzen. Er nahm Unterricht bei David Hernandez, Benoît Lachambre und Saburro Teshigawara und Anne Teresa De Keersmaeker am P.A.R.T.S. und tanzte bei Meg Stuart/Damaged Goods. 2000 gründete er die Company kwaad bloed zusammen mit Charlotte Vanden Eynde. Seit 2018 arbeitet Ugo Dehaes als „Choreograf der Dinge” und konstruiert bewegliche Skulpturen. Als Mitglied der Flemish Young Academy hat er direkten Kontakt zu Wissenschaftlern und Forschern in Belgien. Er gibt Workshops und arbeitet für Künstler wie Gisèle Vienne & Etienne Bideau-Rey, Kataline Patkaï, Antonin De Bemels und Heine R. Avdal.

Choreografie: Ugo Dehaes in Zusammenarbeit mit David Framba | Tanz: David Framba | Dramaturgie: Marie Peeters | Musik: Roeland Luyten und Auszug aus Maurice Ravels „Klavierkonzert für die linke Hand” | Licht: Arne Lievens | Video: Gertjan Biasino | Kostüme: Oona Mampuys | Computational Creativity: Prof. Wiggins (The AI Experience Centre - VUB) | Recherche: Alexander Craens 

Produktion: kwaad bloed | Koproduktion: C-TAKT, Schauburg – Theater für junges Publikum, STUK, Perpodium in Zusammenarbeit mit: Schouwburg c o r s o | Vertrieb: Vincent Company | Unterstützung durch: de Vlaamse overheid en Tax Shelter van de Belgische federale overheid | kwaad bloed is structurally supported by VGC | Residencies: The AI Experience Centre, Axiles Bionics, De Factorij, Het Gasthuis, 30CC, Danserie, De Pianofabriek, Destelheide | Research with the support of: Participatieve Partnerprojecten van de Vlaamse Gemeenschap 

Ort: Schauburg | Große Burg

Mittwoch, 10.7. | 19 Uhr

Donnerstag, 11.7. | 11 Uhr

ca. 60 Min | 12+

 

www.kwaadbloed.com

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