THINK

THINK BIG! #7
Alles anders als geplant

Nach einer knapp zweijährigen Planungsphase stehen wir jetzt, im Mai 2020, auf gänzlich neue Art und Weise vor der Frage, die uns seit den THINK BIG!-Anfängen maßgeblich antreibt: Was bewegt uns? Und wie? Und was muss passieren, dass man selbst aufspringen und tanzen will?

Von 9. bis 18. Juli hätte die siebte Ausgabe des biennalen Festivals THINK BIG! in München stattfinden sollen. Das internationale Festival, das von FOKUS TANZ / Tanz und Schule e.V. in Kooperation mit der Schauburg veranstaltet wird, schließt eine kulturelle Lücke. Das Programm spricht ein Publikum ab 6 Jahren an; vormittags finden Vorstellungen für Schulklassen statt, die Abendvorstellungen richten sich an Familien und Jugendgruppen. Künstler*innen aus aller Welt wollten insgesamt 15 Produktionen auf zwei Programmschienen vorstellen: „explore dance“ war dem „Think Big“-Teil gewissermaßen vorgeschaltet und sollte sieben Stücke (z. T. Uraufführungen) aus Potsdam, Hamburg und München präsentieren, die in den letzten Monaten im Rahmen von explore dance – Netzwerk für junges Publikum entstanden sind.

THINK BIG! Film

Improvisieren statt resignieren

oder wie ein internationales Tanzfestival für junges Publikum während Corona geht (AT)

Kurzfilmprojekt von Benedict Mirow / Nightfrog und Miria Wurm für das diesjährige Think Big! #7

 

Pünktlich zum Festivalstart am 9. Juli wird der THINK BIG!-Film zu sehen sein. Benedict Mirow (Nightfrog Media & Film), bekannt für außergewöhnliche Musik- und Tanzdokumentationen (u. a. über Richard Siegal und Hilary Hahn), erarbeitet zusammen mit Miria Wurm ein filmisches Festivalportrait.

Unter dem Arbeitstitel „Improvisieren statt resignieren oder wie ein internationales Tanzfestival für junges Publikum während Corona geht“ reflektieren die eingeladenen Compagnien und die Kuratorinnen die aktuelle Situation und suchen nach Antworten.

THINK

BIG!

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ReflAct
Symposium: Methoden der Wahrnehmungsreflexion  

Das ursprünglich als Begleitprogramm zum Festival angelegte Austausch-Format findet in abgewandelter Form statt. Es wird verkürzt und nach jetzigem Planungsstand in einer gemischten Form aus Teilnehmenden vor Ort und Videokonferenz abgehalten.



Neben Künstlergesprächen mit den Choreograph*innen Joke Laureyns, Kwint Manshoven (Kabinet K) und Christine Devaney (Curious Seed) gibt es einen Vortrag von Katarina Kleinschmidt (Universität Hildesheim) über Reflexionspraktiken sowie einen Impuls-Workshop zum Hören, seiner Vermittlung und zu dramaturgischen Konzepten bewusster Sinneswahrnehmung (Christiane Plank-Baldauf und Johannes Gaudet).
Im Zentrum steht die Frage nach evozierten Wahrnehmungsweisen im Tanz für Junges Publikum und den davon ableitbaren bzw. darauf anwendbaren Methoden des Austauschs darüber.

ReflAct

Pop

Up Feature

explore dance
Pop Up Feature
9. / 10. Juli 2020

Die im Rahmen von explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum entstandenen Pop Up Stücke für Schulräume oder den öffentlichen Raum sind mobil und anpassungsfähig – ideale Bedingungen für den derzeit nur eingeschränkt möglichen Spielbetrieb. Daher sind es auch diese Stücke, die in der reduzierten Form des ursprünglich geplanten Festivals präsentiert werden können. Kernstück des zweitägigen Pop Up Features in der Muffathalle und im HochX sowie im virtuellen Raum ist der Showcase mit einer Arbeit von Anna Konjetzky (MOVE MORE MORPH IT!) und dem München-Debüt von deufert&plischke (spinnen) sowie einem Vortrag  der Dramaturgin und Tanzaktivistin Peggy Olislaegers aus Amsterdam. Darüber hinaus gibt es Gesprächsformate zum Thema Tanz für junges Publikum im urbanen und ländlichen Raum mit Elisabeth Nehring, Künstler*innen (u. a. Moritz Frischkorn, Alfredo Zinola) und Pädagog*innen.

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